Besser schlafen mit natürlichen Tipps, Abendritualen und sanfter Bio-Unterstützung
Warum guter Schlaf so wichtig für Haut und Regeneration ist
- die Collagenproduktion findet überwiegend nachts statt
- die Haut wird nachts besser durchblutet und mit Nährstoffen versorgt
- oxidativer Stress wird im Schlaf reduziert
Wie Schlaf deine Leistungsfähigkeit beeinflusst
- Konzentration
- Gedächtnisleistung
- Lernfähigkeit
- emotionale Stabilität
Wie Schlaf deine Stimmung beeinflusst
Was passiert im Körper bei Schlafmangel?
1. Der Stoffwechsel verlangsamt sich
Zu kurze Schlafdauer gilt als einer der stärksten Risikofaktoren für Übergewicht. Auch die Schilddrüsenfunktion kann beeinträchtigt werden – die Durchblutung nimmt ab, Haut und Organe werden schlechter versorgt.
2. Stresshormone steigen an
Cortisol und Adrenalin bleiben erhöht. Das belastet Immunsystem und Verdauung und kann Hautprobleme wie Rosacea, Dermatitis oder Psoriasis verschlechtern.
3. Entzündungen nehmen zu
Die Aufnahme von Endotoxinen aus dem Darm kann steigen – ein Faktor, der Entzündungen im ganzen Körper begünstigt.
Kein Wunder also, dass viele Menschen bei dauerhaftem Stress gleichzeitig schlechter schlafen und Verdauungsprobleme entwickeln. Wie eng Stress, Darm und Schlaf zusammenhängen, erfährst du in unserem Artikel 👉 Wie Stress deinen Darm und Schlaf beeinflusst
Natürliche Wege, um abends besser runterzukommen
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Die besten Tipps für besseren Schlaf
1. Gehe jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett
Regelmäßigkeit ist einer der wichtigsten Faktoren für guten Schlaf. Je konstanter dein Rhythmus, desto besser kann sich dein Körper regenerieren.
2. Schlafe möglichst am Stück
Fragmentierter Schlaf („Stotterschlaf“) ist deutlich weniger erholsam als mehrere Stunden am Stück. Nickerchen ersetzen keine echte Nachtruhe.
3. Meide Blaulicht am Abend
Das Licht von Smartphones, Tablets und Fernsehern hemmt die Melatoninproduktion. Ideal: mindestens eine Stunde vor dem Schlafen bildschirmfrei oder trage eine Blaulicht-Brille.
4. Trainiere nicht zu spät
Sport ist gesund – aber intensives Training nach 20 Uhr kann den Körper unnötig aktivieren. Besser: früher am Abend oder tagsüber.
5. Reduziere Störreize
Ohrenstöpsel, Schlafmaske oder abgedunkelte Räume können einen großen Unterschied machen – besonders bei leichtem Schlaf.
6. Schreibe deine To-do-Liste auf
Studien zeigen: Wer Aufgaben für den nächsten Tag notiert, schläft schneller ein. Fünf Minuten reichen, um den Kopf zu entlasten.
Fazit: Besser schlafen ist Selbstfürsorge
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Häufige Fragen zum Thema besser schlafen
Oft ist das Nervensystem noch im Aktivmodus. Stress, Grübeln, Bildschirmlicht oder unregelmäßige Schlafzeiten können die Melatoninfreisetzung (das Schlafhormon) hemmen. Auch ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel erschwert das Einschlafen – selbst wenn körperliche Müdigkeit vorhanden ist.
Ein regelmäßiger Schlafrhythmus, eine ruhige Abendroutine und das Meiden von Blaulicht sind zentrale Faktoren. Entspannende Rituale wie Lesen, Atemübungen oder ein warmer Kräutertee am Abend (z.B. Tea for Good Nights von Ogaenics) helfen dem Körper, in den Ruhemodus zu wechseln – ganz ohne Medikamente.
Natürliche Unterstützung kann unter anderem durch:
- beruhigende Abendrituale
- pflanzliche Adaptogene wie Ashwagandha
- Magnesium zur Entspannung der Muskulatur
- Kräutertees mit traditionell genutzten Pflanzen
erfolgen. Wichtig ist die regelmäßige Anwendung als Teil einer festen Routine.
Ja, ein Kräutertee am Abend kann ein wirkungsvolles Signal für Entspannung sein. Als warmes Ritual hilft er, den Tag bewusst abzuschließen und sich mental auf den Schlaf vorzubereiten – besonders, wenn er ohne Koffein ist und vor dem Zubettgehen getrunken wird (z.B. Tea for Good Nights von Ogaenics).
Idealerweise etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen. So bleibt genügend Zeit, um zur Ruhe zu kommen, ohne den Schlaf durch nächtliche Toilettengänge zu stören.
Während des Schlafs regenerieren sich Hautzellen und das Nervensystem. Schlafmangel kann die Collagenbildung reduzieren, oxidativen Stress erhöhen und die emotionale Stabilität beeinträchtigen. Deshalb zeigen sich Schlafdefizite oft zuerst an Haut, Stimmung und Energielevel.
Die meisten Erwachsenen benötigen 7–9 Stunden Schlaf pro Nacht, um sich körperlich und mental vollständig zu erholen. Entscheidend ist dabei nicht nur die Dauer, sondern auch die Qualität und Regelmäßigkeit des Schlafs.
Ja, Stress ist einer der häufigsten Gründe für Schlafprobleme. Ein dauerhaft aktives Stresssystem hält den Körper im Wachmodus. Entspannende Abendroutinen und bewusste Übergänge vom Tag in die Nacht können helfen, diesen Kreislauf zu durchbrechen.
Langfristig ist eine feste Abendroutine deutlich nachhaltiger. Sie hilft dem Körper, verlässliche Signale für Entspannung zu erkennen – ohne Gewöhnungseffekte oder Abhängigkeiten.
Wissenschaftliche Quellen
- Medic, Goran et al. “Short- and long-term health consequences of sleep disruption.” Nature and science of sleep vol. 9 151-161. 19 May. 2017, doi:10.2147/NSS.S134864
- Besedovsky, Luciana et al. “Sleep and immune function.” Pflugers Archiv : European journal of physiology vol. 463,1 (2012): 121-37. doi:10.1007/s00424-011-1044-0
- Oyetakin-White, P., Suggs, A., Koo, B. et al. (2015) „Does poor sleep quality affect skin ageing?“ Clinical and Experimental Dermatology, 40(1), pp. 17–22.
- Christian Cajochen, Sylvia Frey et al. „Evening exposure to a light-emitting diodes (LED)-backlit computer screen affects circadian physiology and cognitive performance“ Journal of Applied Physiology 2011 110:5, 1432-1438
- Irwin, Michael R. “Why sleep is important for health: a psychoneuroimmunology perspective.” Annual review of psychology vol. 66 (2015): 143-72. doi:10.1146/annurev-psych-010213-115205
- Abbasi, Behnood et al. “The effect of magnesium supplementation on primary insomnia in elderly: A double-blind placebo-controlled clinical trial.” Journal of research in medical sciences : the official journal of Isfahan University of Medical Sciences vol. 17,12 (2012): 1161-9.






